Satzung des Fördervereins

§ 1
Name, Sitz und Zweck des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Martinskirche Ebingen“. Sitz des Vereins ist Albstadt. Der Verein wird nicht in das Vereinsregister
    eingetragen.
  2. Zweck des Vereins ist, zur Förderung und Unterstützung von Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an der Martinskirche und deren Ausstattung ideell und finanziell beizutragen. Dies soll durch Beiträge der Vereinsmitglieder, das Einwerben von Spenden und sonstige geeignete Aktionen und Maßnahmen geschehen. Die Planung und Durchführung von Baumaßnahmen an der Martinskirche geschieht durch die Ev. Gesamtkirchengemeinde Ebingen.

§ 2
Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3
Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche Personen und juristische Personen werden, denen die Erhaltung der Martinskirche als Stadtkirche und
    stadtbildprägendes Baudenkmal in Albstadt- Ebingen wichtig ist.
  2. Die Mitgliedschaft im Verein wird durch eine schriftliche Anmeldung beim Vorstand erworben.
  3. Die Mitgliedschaft erlischt
    a. durch Tod,
    b. durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand, die zum Ende des Rechnungsjahres möglich ist,
    c. durch Ausschluss wegen eines wichtigen Grundes. Gegen den Ausschluss kann innerhalb einer Woche beim Vorstand Einspruch erhoben werden, über diesen Einspruch entscheidet der Vorstand endgültig.

§ 4
Aufbringung und Weiterleitung der Mittel

  1. Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet.
  2. Die Einnahmen des Vereins bestehen aus den Beiträgen der Mitglieder und aus Spenden. Spendenbescheinigung stellt die Kirchenpflege der Ev. Gesamtkirchengemeinde Ebingen aus. Bankkonten des Vereins werden bei der Kirchenpflege geführt.
  3. Die Einnahmen und Ausgaben des Fördervereins werden in einer Jahresrechnung ausgewiesen. Die Einnahmen nach Abzug der unerlässlichen Kosten und einer vom Vorstand zu beschließenden Rücklage werden vierteljährlich der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde zugeführt und nach Absprache mit dem Vorstand zweckbestimmt verwendet. Nach Ablauf des Rechungsjahrs werden Kontoauszüge mit Belegen an die Kirchenpflege übergeben und verbleiben bei deren Rechnungsakten.
  4. Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5
Organe

  1. Organe des Vereins sind
    a. der Vorstand
    b. die Mitgliederversammlung
  2. Die Mitarbeit in den Organen ist ehrenamtlich

§6
Vorstand

Der Vorstand besteht aus

  1. dem Vorsitzenden des Vereins
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins
  3. bis zu acht gewählten Beiräten
  4. dem Kassier (übertragen an die/den Kirchenpfleger/in der Ev. Gesamtkirchengemeinde Ebingen)
  5. den beiden Vorsitzenden des Kirchengemeinderates der Martinskirche

§7
Wahlen zum Vorstand

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines neuen Vorstands im Amt.
  2. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.
  3. Für jedes Vorstandsmitglied findet ein eigener Wahlgang statt.
  4. Liegt für ein Vorstandsamt (Vorsitzender stellv. Vorsitzender, 8 Beiräte) nur ein Wahlvorschlag vor, ist nur dann geheim zu wählen, wenn ein wahlberechtigtes Mitglied dies verlangt. Liegen für ein Vorstandsamt mehrere Wahlvorschläge vor, ist geheim zu wählen.
  5. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint.
  6. Bei Stimmengleichheit ist ein neuer Wahlgang erforderlich. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
  7. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied aus den Reihen der Vereinsmitglieder für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen berufen.
  8. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand.

§8
Geschäftsbereich des Vorstands

  1. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind gesetzliche Vertreter im Sinne des § 26 BGB, jeder ist allein vertretungsberechtigt.
  2. Im Innenverhältnis darf jedoch der stellvertretende Vorsitzende nur bei tatsächlicher oder rechtlicher Verhinderung des Vorsitzenden vertreten.
  3. Die Vertretungsmacht des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden wird insofern beschränkt, als diejenigen Rechtshandlungen und Urkunden, welche der Verein vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als 5oo Euro für den Einzelfall verpflichten, unter dem Namen des Vereins nur gemeinsam sowie zusätzlich auch vom Kassier unterzeichnet werden müssen.
  4. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:
    a. Führung der laufenden Geschäfte des Vereins,
    b. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung,
    c. Einberufung der Mitgliederversammlung,
    d. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
    e. Erstellung des Jahresberichts,
    f. Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,
    g. Verwendung der vorhandenen Mittel.
  5. Der Kassier führt die Kassengeschäfte, erstellt die Buchführung und Jahresabrechnung, sorgt für die Einziehung der Beiträge, verwaltet die eingehenden Gelder und tätigt die notwendigen Ausgaben.


§ 9
Beschlussfassung des Vorstands

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Regel in der Vorstandssitzung, die von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet werden.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
  3. Die Beschlüsse sind im Protokoll der Vorstandssitzung festzuhalten.
  4. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem oder fernmündlichem Weg gefasst werden, wenn sich alle Vorstandsmitglieder mit diesem Verfahren einverstanden erklären.

§ 10
Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wählt die in § 6 Ziff. 1-3 genannten Vorstandsmitglieder.
  2. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind außerdem:
    a. die Entgegennahme der Geschäfts-, Kassen- und Revisionsberichte
    sowie die Erteilung der Entlastung;
    b. die Festlegung des jährlichen Mitgliedsbeitrages;
    c. die Wahl der beiden Kassenrevisoren;
    d. die Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und Auflösung
    des Vereins.
  3. Die Mitgliederversammlung wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, einberufen.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenigstens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.
  5. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung. Die Einladung wird im Gemeindebrief der Ev. Gesamtkirchengemeinde Ebingen und auf deren Homepage mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin veröffentlicht.
  6. Die Mitgliederversammlung, deren Leitung dem Vorstand obliegt,ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt abgesehen von Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
  7. Über die Mitgliederversammlung sind Protokolle zu führen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen sind.

§ 11
Satzungsänderungen

  1. Eine Änderung der Satzung sowie die Auflösung des Vereins kann nur von einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung
    diese Punkte bekannt gegeben worden waren.
  2. Zu diesen Beschlüssen ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

§12
Auflösung des Vereins

  1. Bei Auflösung des Vereins fällt ein etwaiges Vermögen aufgrund der Rechtsträgerschaft des Gebäudeeigentums an der Martinskirche an die
    Evangelische Gesamtkirchengemeinde Ebingen. Sie ist verpflichtet, dieses Vermögen im Sinne des Vereinszwecks zu verwenden.
  2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die beiden Vorsitzenden je allein vertretungsberechtigte Liquidatoren.

§ 13
Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit dem Beschluss der Mitgliederversammlungversammlung am 01.04.2014 in Kraft.